Der Ausbildungsablauf

Theorie und Praxis im Wechsel

Die Altenpflegeausbildung findet in der Altenpflegeschule und in den Pflegeeinrichtungen statt. Theoretische und praktische Ausbildung sind aufeinander abgestimmt und wechseln einander ab.

Die theoretische Ausbildung

Der theoretische und praktische Unterricht in der Altenpflegeschule bereitet Sie umfassend auf die beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufe vor. Sie lernen individuelle Problemlösungen für spezifische Pflegesituationen kennen. Der Unterricht erfolgt blockweise. In jeder Blockwoche werden 34 Unterrichtsstunden erteilt, zusammen 2.100 Stunden (Altenpflegehilfe: 700 Stunden).

Als fächerübergreifende Lernbereiche sind vorgesehen:

  • Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  • Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
  • Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
  • Altenpflege als Beruf

Die praktische Ausbildung

Der Schwerpunkt der praktischen Ausbildung liegt in der ambulanten und stationären Pflege. Sie umfasst insgesamt 2.500 Stunden (Altenpflegehilfe: 900 Stunden). Pädagogisch qualifizierte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter führen Sie schrittweise an die beruflichen Aufgaben heran. Auch die Lehrkräfte unterstützen den Lernprozess in der Praxis durch begleitende Besuche.

Abschluss

  • Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung, diese führt zur Anerkennung der Berufsbezeichnung "Altenpfleger/-in" bzw. "Altenpflegehelfer/-in"
  • Nach bestandener Altenpflegehilfeprüfung haben die die Möglichkeit, in die verkürzte Ausbildung zur Altenpflegefachkraft einzusteigen, d.h. sie setzen Ihre Ausbildung direkt im 2. Ausbildungsjahr der Altenpflege fort.
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